Exerzitienreferat im Kardinal-Hengsbach-Haus

Dahler Höhe 29 - 45239 Essen - Telefon: 0201 / 490 01 22

Leibgebet zur Mitte und in die vier Himmelsrichtungen

 

Dabei wenden sich alle Betenden jeweils in die Himmelsrichtungen bzw. zur Mitte und öffnen ihre Arme. Das Gebet kann auch alleine vollzogen werden.

Einleitung:
Alles, was im Himmel und auf der Erde ist,
wird zusammengefasst werden bei der Erfüllung der Zeiten auf die(se) Mitte hin.
Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Lasst uns unser Gebet in die vier Himmelsrichtungen schicken und uns dann wieder zur Mitte kehren.

Abschluss:
Wir wenden uns zur Mitte.
Hier stehen Altar und Evangelium.
Hier begegnest du uns, Gott.
Wir bitten, dass alle, die sich zu Dir wenden, erfahren:
Du bist Leben.
Du bist Sinn und Glück.
Du schenkst Freiheit, Freude, Mut.
Lass uns deine Liebe erfahren, die unverrückbar fest steht im Bund,
den du mit uns Menschen geschlossen hast.


Osten:
Wir wenden uns nach Osten - dort geht die Sonne auf.
Von Osten kommen mit der aufgehenden Sonne Erkenntnis und Weisheit.
Viele Völker beten in diese Richtung.
Manche unserer Bethäuser sind nach Osten ausgerichtet. Die Völker des Ostens laden ein zum Gebet.
Wir bitten:
Lass uns klug werden, oh Gott, im Umgang mit den Gütern der Erde; schaffe Gerechtigkeit, so dass wir geben, was an uns ist, und dankbar unseren Teil empfangen.


Süden:
Wir wenden uns nach Süden - Hitze und Glut des Mittags strahlen uns von Süden kräftig an.
Die Völker des Südens laden ein zu leidenschaftlichem Leben.
Wir bitten:
Dass wir auf guten Wegen wandeln, o Gott;
dass wir auf dieser Erde wie Geschwister leben;
dass wir einander erfreuen, einander im Leid tragen
und so dein Wille geschieht,
der das Antlitz der Erde erneuert.


Westen:
Wir wenden uns nach Westen.
Im Westen geht die Sonne unter.
Die Menschen aus dem Westen erinnern uns an das Ende und an die Vollendung des Lebens, an Ernte und Dank.
Wir bitten:
Dass der Atem Gottes uns belebe und unser Leben schön mache.
Gott möge uns am Ende ganz aufnehmen.


Norden:
Wir wenden uns nach Norden.
Von Norden kommt der läuternde Wind.
Die Menschen aus dem Norden erinnern uns an den klaren Blick und an das deutliche Wort.
Oh Gott, dich haben die Menschen Atem, Wind und Leben genannt.
Wir bitten:
Läutere die Luft, die wir atmen,
damit überall auf Erden das Leben gedeihen kann.
Lass uns respektvoll und ehrlich miteinander umgehen.

 

 

Klaus Kleffner.