Exerzitienreferat im Kardinal-Hengsbach-Haus

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Eine Übersetzung des Magnificats (Lk, 1,46-55)


Gotteslob 631, 4
Persönliche Aneignung

1. Meine Seele preist die Größe des Herrn
Und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter

Meine Seele erfährt die Größe des Herrn
Und mein Geist bestaunt seine Präsenz

2. Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut,
Siehe, von nun an preisen mich all selig alle Geschlechter

Denn auf das Wesen meiner Seele hat er geschaut,
Siehe, von nun an achte ich mich selbst.

3. Denn der Mächtige hat Großes an mir getan
Und sein Name ist heilig

Denn der Mächtige hat Großes an mir getan
Und sein Name ist heilig

4. Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
Über alle, die ihn fürchten

Er bleibt uns Menschen treu
All denen, die ihn suchen

5. Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten
Er zerstreut, die im Herzen voller Hochmut sind

Er ist die Allmacht
Die Macht, die alles bewirkt

6. er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen

Und uns die Freiheit schenkt

7. Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
Und lässt die Reichen leer ausgehen

Keiner, der unter den Menschen zu leiden, bleibt verloren
Allen schenkt er die Chance, sein Heil und seine Gnade zu erkennen, jeder zu seiner Zeit

8. Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,

Er bleibt bei seinen Getreue

9. dass er unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig

Alles, was er zu allen Zeiten offenbart auf Erden, findet seine Erfüllung für alle durch seine allmächtige Gnade

 

Das Magnificat verstehe ich als Glaubensbekenntnis von Maria, das uns heute doch einiges abverlangt, wenn wir Maria als Schwester an unserer Seite wissen wollten. So kam es, dass ich im Rahmen eines Seminars mit Andrea Schwarz Marias Magnificat in meine Worte umwandelte. So wurde Marias Glaubensbekenntnis zu meinem Glaubensbekenntnis.

 

Charlotte Karr, Ratingen

 

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