Exerzitienreferat im Kardinal-Hengsbach-Haus

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Credo-Projekt
Die Frage, an was man glaubt, ist etwas, das es mir fast unmöglich macht, darauf eine Antwort zu verfassen.

 

Die Antwort wäre jeden Tag eine andere. Als ich das erste Mal darüber nachgedacht habe (meistens im Auto), fand ich die perfekten Worte dafür und nun, wo ich es aufschreiben möchte, schwirren unendlich viele Gedanken darüber in meinem Kopf. ...aber von „perfekten“ Worten fehlt jegliche Spur.

 

Glaube ist für mich immer die Möglichkeit, etwas Positves in allem zu sehen. Wenn etwas nicht gelingt, dann betet man automatisch ohne nachzudenken und am Ende wir alles gut.

 

Glaube beinhaltet Rituale, die einem Freude bereiten. Damit meine ich nicht nur die Traditionen von Weihnachten, nein, viel mehr die kleinen Dinge, wie eine Kerze in der Kirche anzuzüden. Und dann dann sagt mir meine Tochter, für wen wir das heute gemacht haben. Einen Palmenstock zu Hause zu basteln, am Osterfeuer zu sitzen und sich freuen, wenn Kinder etwas vorbereiten - sei es für einen Kindergottesdienst oder aber einem Projekt in der KiTa - wenn sie es voller Stolz zeigen.

 

Glaube in sich zu haben, ist einfach schön. Man ist ein Teil einer Gemeinschaft, zu der man gehört. Glaube regt mich zum Nachdenken an, wenn ich manchmal Texte lese.

 

Und manchmal tut es einfach nur gut, in eine Kirche zu gehen, um diese Ruhe zu spüren. Ja, ich glaube an Gott. Aber was das alles beinhaltet, kann ich einfach nicht in Worte fassen, da es ein Teil von mir ist und mein ständiger Begleiter.

 

Francesca Gibowski

 

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